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Lauf-ABC Bei einem Lauf-ABC haben wir die Möglichkeit, unter besonderen Bedingungen unsere Technik zu hinterfragen und unsere Konzentration auf unseren Laufstil zu lenken. Am besten suchen wir uns dazu eine schöne Wiese, auf der wir 50 - 100 Meter auf und ab laufen können. Erfahrungsgemäß gehen unser subjektiver, gefühlsmäßiger Eindruck, wie wir eigentlich laufen, und der objektive optische meist nicht wirklich konform. Wir schätzen unseren Stil oft einfach falsch ein. Was sich in unserer Vorstellung schon als recht dynamisch und aktiv anfühlt, sieht auf einem Video meist noch gar nicht danach aus. Eine Änderung der eigenen Lauftechnik geht man am besten in 3 Phasen an:
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Wie und was man bei einem Lauf-ABC schulen und verbessern kann, darüber geben viele Laufbücher detailliert Auskunft. Ich bin aber der Überzeugung, dass ein effektives Techniktraining nur dann schnell Fortschritte zeigt, wenn man nach dem Prinzip der "Siamesischen Zwillinge" vorgeht. D. h. immer zwei technisch zusammenhängende Probleme gleichzeitig angeht. |
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Wer auf eine
solide und variantenreiche Lauftechnik zurückgreifen kann, wird diese im Laufe
der Zeit auch intuitiv einsetzen. Jedes Gelände erfordert z. B. eine unterschiedliche Anwendung von Vor-, Mittel- und Fersentechnik. Diese unterschiedlichen Techniken bewusst einzusetzen ist gut. Wer sie aber richtig verinnerlicht hat, braucht nicht mehr viele Gedanken daran verschwenden und kann sich auf andere, vielleicht wichtigere Dinge beim Laufen konzentrieren. Für mich ist fast jeder meiner fast täglichen Läufe AUCH
ein Lauf, bei dem zumindest zeitweise der Technik mein kinästhetisches
Augenmerk widme. Das schmälert mein Lauferlebnis in keiner Weise, sondern
bereichert den Laufalltag einfach enorm. |
© Erich Schwarz, Seefeld in Tirol